Durch den Erwerb mathematischer Kompetenzen in der Schule werden die Schüler*innen befähigt, die Welt zu ordnen und zu strukturieren. Wir gehen davon aus, dass die Entwicklung mathematischer Kompetenzen sich bei allen Kindern individuell in Qualität und Quantität entwickelt.
Durch systematischen und aufeinander aufbauenden Mathematikunterricht an der Bodelschwinghschule werden den Schüler*innen vielfältige Erfahrungen mit Mustern, Formen, Mengen, Zahlen und Größen bei der Erkundung ihrer Umwelt ermöglicht. Dabei entwickeln sich parallel zueinander numerische und nicht-numerische Denkstrukturen.
Schüler*innen entwickeln durch mathematisches Verständnis auch Lösungs- und Bewältigungsstrategien für ihre Lebenswirklichkeit.
Mathematische Elemente finden wir in nahezu allen Bereichen unseres Alltags. Der Unterricht orientiert sich an lebenspraktischen Inhalten und den Interessen der Schüler*innen. Mit alltäglichen Dingen, wie zum Beispiel Teller, Tassen und Besteck lassen sich mathematische Beziehungen herstellen.
Ganz selbstverständlich beschäftigen sich die Schüler*innen zum Beispiel bei den Tischdecken mit mathematischen Inhalten, wie das Sortieren, Zuordnen, Vergleichen und Zählen.
Grundlage für den Unterricht und die Auswahl der Themen ist die individuelle Lernvoraussetzung der einzelnen Schüler*innen.
Mathematikunterricht findet als ausgewiesenes Unterrichtsfach im Stundenplan statt. Zudem hat das Lernen mathematischer Inhalte einen festen Platz im ritualisierten Tagesablauf des Schultages (z.B.: Aufräumen, Kalender, Uhrzeiten, Anzahl der Mitschüler*innen bestimmen, Orientierung im Schulhaus, …)
Diese Bereiche lassen sich nicht nur hierarchisch im Sinne eines entwicklungslogischen Nacheinanders anordnen; sie sind gleich bedeutsam und konstituieren als Gesamtheit das Fach Mathematik.
Zahlen und Operationen
Raum und Form
Größen und Messen
Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit – Daten erfassen und darstellen
Es werden unterschiedliche Schulwerke im Unterricht eingesetzt, die sich am Entwicklungsstand und an den Bedürfnissen der jeweiligen Schüler*innen orientiert. Materialien und Unterrichtswerke werden nicht stufenspezifisch verwendet, da immer die individuelle Voraussetzung und Interessen der einzelnen Schüler*innen im Mittelpunkt stehen.