Grundsätzliches

  • Wir sind die Berufsvorbereitende Einrichtung der Bodelschwinghschule, der Gustav-Werner-Schule, der Helene-Schöttle-Schule und der Margarete-Steiff-Schule.
  • Wir haben Standorte an der Wilhelm-Maybach-Schule und der Robert-Bosch-Schule und kooperieren eng mit der Hedwig-Dohm-Schule.
  • Wir arbeiten sehr eng mit dem Integrationsfachdienst, den Jobcoaches der Caritas und der Agentur für Arbeit zusammen.

 

Was wollen wir?

  • Wir möchten unseren Schüler*innen die Möglichkeit geben, sich auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt auszuprobieren und die eigenen Möglichkeiten kennenzulernen.
  • Wir möchten gemeinsam mit unseren Bildungspartnern für jeden Einzelnen und jede Einzelne einen individuell passenden Arbeitsplatz finden. Diese kann sowohl auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt, als auch in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung sein.
  • Wir möchten unsere Schüler*innen auch bezüglich ihrer Freizeitgestaltung, Lebensentwürfe, Mobilität und Selbstständigkeit auf das Erwachsenenleben vorbereiten.

 

Unsere Schüler*innen

  • Möchten die Arbeit auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt ausprobieren
  • Trauen sich zu, Neues und evtl. Schwieriges zu meistern
  • Können keine Ausbildung machen
  • Erreichen ihre Praktikumsstellen mit dem ÖPNV
  • Sind bereit, sich einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen
  • Haben ihren Erstwohnsitz in Stuttgart.

 

Unser schulischer Alltag

Der schulische Alltag in der Berufsvorbereitenden Einrichtung ist durch eine Vielzahl unterschiedlicher und individueller Praktika geprägt.

Die Praktika:
Die Praktika werden nach individuellen Vorlieben und Ideen der Beteiligten vom Integrationsfachdienst gesucht und vereinbart. Konnte ein passender Praktikumsplatz gefunden werden, findet das Praktikum an drei Tagen pro Woche statt. Mögliche Praktika sind beispielsweise im Supermarkt, beim Maler, beim Gartenbau, in einer Autowerkstatt, einem Café, einer Großküche, dem Altenheim, einem Lager. Am Ende jedes Praktikums findet ein Auswertungsgespräch statt.

An zwei Tagen der Woche treffen sich alle Schüler*innen zum gemeinsamen Unterricht.
Am ersten Pflichtschultag werden berufsspezifische Themen erarbeitet, die aktuellen Praktika werden reflektiert und das weitere Vorgehen wird geplant. Die Unterstützer des Integrationsfachdienstes arbeiten hier sehr eng mit den Lehrer*innen und den Schüler*innen  zusammen.
Am zweiten Pflichtschultag arbeiten wir an Themen aus dem Bereichen Geschichte, Erdkunde, Deutsch, Mathe und anderes. Auch Sportunterricht findet hier statt.

Für Schüler*innen die in einer Phase kein Praktikum absolvieren, findet an allen Tagen Schulunterricht statt. Dieser umfasst neben den Pflichtschultagen auch Kochunterricht an der Hedwig-Dohm-Schule, Technikunterricht an der WMS oder RBS und Klassenunterricht.

 

Außerschulische Vorhaben

Im Jahresverlauf finden eine Vielzahl von außerschulischen Vorhaben mit Schüler*innen statt, wie Betriebsbesichtigungen zum Kennenlernen von verschiedenen Arbeits- und Berufsfeldern. Die Trainingswohnung üben einige Schüler*innen das möglichst selbstständige Wohnen. Das Schullandheim und die Freizeitgestaltung sollen den Schüler*innen helfen später ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen

 

Und nach der Schule?

  • Wechselt ein Teil der Schüler*innen die KoBV. Die KoBV ist eine Maßnahme der Agentur für Arbeit. Ziel der KoBV ist das eigenständige Arbeiten auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Schüler*innen erhalten ein Ausbildungsgeld und werden vom Jobcoach im Betrieb unterstützt.
  • Wechselt ein Teil der Schüler*innen den Berufsbildungsbereich (BBB). Hierbei ist das Ziel für die Schüler*innen das Arbeiten in einer Werkstatt (WfbM), bzw. das Arbeiten auf einem Betriebsintegriertem Arbeitsplatz einer Werkstatt.
  • In Einzelfällen wird ein anderer, individueller Weg nach der Schule gesucht.