Seit dem Schuljahr 2024/2025 bereichert ein Schulkiosk die Außenstelle in der Römerstraße. Der gemeinsam mit den Schüler*innen gewählte Name „Schulkiosk –Leckerer Snack“ spiegelt das vielfältige Angebot wider. Die Finanzierung wurde durch eine Spende der Ehrmannstiftung ermöglicht; damit konnten unter anderem eine Wechselgeldkasse, Schürzen als Arbeitskleidung und die ersten Lebensmittel angeschafft werden. Einmal wöchentlich verkaufen Schüler*innen der Hauptstufenklassen kleine Snacks, Brezeln und Apfelschorle. Das Sortiment wird saisonal angepasst – in der Vorweihnachtszeit etwa mit Lebkuchen. Das Angebot steht allen Klassen an der Römerstraße offen, wird auch von Lehrkräften und weiterem schulischem Personal genutzt, und gelegentlich schauen Klassen der benachbarten Immenhoferschule vorbei.
Auch im Stammhaus in Möhringen ist der Schulkiosk fester Bestandteil des Schullebens: Die „Snackbox“ öffnet jeden Donnerstag vor der großen Pause. Hier betreiben Schüler*innen der Berufsschulstufe den Verkauf für die gesamte Schüler*innenschaft einschließlich des anwesenden Kollegiums. Im Angebot sind kleinere Snacks, Getränke und Brezeln. Käufer*innen erhalten unterstützende Hilfen, etwa bildliche Vorlagen, um ihren Einkauf möglichst selbstständig tätigen zu können.
An beiden Standorten übernehmen die beteiligten Schülerinnen verantwortungsvolle Aufgaben in allen Phasen: Sie kaufen ein, zählen Waren ab, bereiten die Produkte vor, bauen Verkaufstheken auf, verkaufen und beraten, und achten auf Hygienevorgaben. Anschließend räumen sie auf und führen die Abrechnung durch: Sie prüfen, ob die Kasse stimmt und wie viel Geld eingenommen wurde, erkennen mögliche Fehler und leiten daraus Verbesserungen ab. Dadurch trainieren sie den sicheren Umgang mit Geld, entwickeln kommunikative und soziale Kompetenzen und sammeln reale Arbeitserfahrungen. Die Arbeit im Schulkiosk motiviert zu Ausdauer und Zuverlässigkeit – schließlich verlässt sich die ganze Schulgemeinschaft auf dieses Angebot. Das kontinuierliche Übungsfeld gibt Sicherheit und steigert das Selbstbewusstsein der Verkäufer*innen zusehends. Auch die Kundschaft übt den Umgang mit Geld in einer vertrauten und echten Situation.